Praxisleistungen

Kassenleistungen

  • Röntgendiagnostik, auch mit Bildwandlerkontrolle als Fremdleistung
  • Ultraschalluntersuchungen der Weichteile und Muskulatur, sowie aller Gelenke
  • Ultraschalltherapie und Strombehandlungen
  • Chirotherapie
  • Infusionstherapie als Schmerztherapie

IgeL-Leistungen

Gesetzlich Krankenversicherte haben Anspruch auf Krankenbehandlung, wenn sie notwendig ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern (§§ 1, 12 SGB V). Der Inhalt der im Rahmen der gesetzlichen Krankversicherung (GKV) abrechnungsfähigen Leistungen ist im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) abschließend beschrieben. Die GKV-Leistungen dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können die Versicherten nicht beanspruchen, dürfen die Ärzte nicht bewirken und die Krankenkassen nicht bewilligen (§ 12 Abs. 1 Satz 2 SGB V). Privatärztlich abrechnungsfähig sind Leistungen, die der Arzt erbringt und die nicht Bestandteil der vertragsärztlichen Versorgung sind (Individuelle Gesundheitsleistungen, IGeL). IGeL gehören nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherungen, werden vom Patienten gewünscht (nachgefragt) und sollen ärztlich empfehlenswert, zumindest aber ärztlich vertretbar sein. Vor der Erbringung einer solchen ärztlichen Leistung hat der Arzt den Patienten hierzu zu beraten und darüber aufzuklären, dass die Bezahlung durch die Krankenkasse nicht übernommen wird. Der Patient muss danach der privatärztlichen Leistungserbringung zustimmen und eine entsprechende Vereinbarung zur Inanspruchnahme individueller Gesundheitsleistungen unterzeichnen.

  • sportorthopädische Grunduntersuchungen und -Beratungen
  • Magnetfeldtherapie, in Magnetspule oder auf Magnetmatte
    • Ökonomisierung der Körperenergien und Ausgleich fehlender Energie der Zellen
  • extrakorporale Stoßwellentherapie
    • mechanische Stöße, die als Welle im Körpergewebe fortgeleitet werden und Problemzonen, besonders Sehnenansätze etc behandeln
  • orthopädische Lasertherapie
    • Laser schafft sehr lokal eine gezielte energetische Verbesserung im Gewebe und damit Bessere Durchblutung und Schmerzlinderung/Entzündungshemmung
  • Arthrosetherapie mit intraarticulären Hyaluronsäureinjektionen
    • Hyaluronsäure dient den Gelenken als Gelenkflüssigkeit, zur Verbesserung der Gleit- eigenschaften des Gelenks und zur Knorpelernährung
  • Akupunktur von Problemen des Stütz- und Bewegungsapparates
  • Hybridtherapie
    • Die Behandlung von Patn. mit künstl. Gelenken erfordert besondere Stromarten, die keine Schädigung am Knochen vornehmen; Hybridth ist eine solche Art (Kombination von Hochvolttherapie und Magnetfeld)
  • DXA-Knochendichtemessung, zur Bestimmung des Risikos, an Osteoporose zu erkranken (bei bekannten Wirbelkörperbrüchen kann diese Leistung auch Kassenleistung sein)

Erläuterungen zu ausgewählten Behandlungen

Lasertherapie

Die Lasertherapie wird heute in vielfältiger Art und Weise in der Medizin eingesetzt.

Bei einem Laserstrahl handelt es sich um Licht einer bestimmten Wellenlänge. In der orthopädischen Lasertherapie werden sogenannte Softlaser eingesetzt, die mit sehr wenig Laserenergie auskommen.

Die Einsatz- und Therapiemöglichkeiten mit Hilfe von Laserlicht sind sehr vielfältig. In der orthopädischen Therapie werden sie aufgrund ihrer entzündungshemmenden Wirkung zunehmend eingesetzt

Zusätzliche Effekte bietet die Lasertherapie durch Biostimulation und durch die Anreicherung von geschädigten Gewebe mit Nährstoffen.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Lasertherapie eine äußerst wirkungsvolle Behandlungsmethode bei akuten und chronischen Schmerzen, Verletzungen aller Art, insbesondere Sportverletzungen, aber auch Hauterkrankungen, darstellt.

Weitere Einsatzmöglichkeiten von Laserlicht:

  • Wundheilstörungen
  • Schmerzbehandlung und Neuralgien
  • Sportverletzungen wie Verstauchungen, Zerrungen
  • Sehnenentzündungen und Tennisarm
  • Hexenschuss
  • Migräne und chronische Kopfschmerzen
  • allgemeine körperliche Erschöpfung
  • rheumatische Beschwerden

Behandlungen mit dem Laser gehören zu den zukunftsweisenden Therapieformen.

Wir empfehlen Ihnen deshalb, im Rahmen der vorstehend angeführten Einsatzgebiete ein Gespräch.

 

Extrakorporale Stoßwellentherapie

Die Stoßwellentherapie behandelt durch den Einsatz von Druckwellen Erkrankungen des ganzen Bewegungsapparates.

Die Behandlung ist absolut ungefährlich - als Nebenwirkung kann selten ein kleiner Bluterguß unter der Haut (Hämatom) auftreten.

Der besondere Vorteil liegt darin, dass durch diese angenehme Behandlung in vielen Fällen schwerwiegende Operationen vermieden werden können.

 

Insofern handelt es sich bei der Extrakorporalen Stoßwellentherapie um eine nicht-operative Maßnahme zur Behandlung von:

  • Fersensporn
  • Schulterschmerz
  • Tennisellenbogen
  • Verzögerte Knochenheilungen
  • Golferellenbogen
  • Kalkschulter
  • Chronische Sehnenbeschwerden

Unsere Praxis verfügt über langjährige Erfahrung beim Einsatz der Extrakorporalen Stoßwellentherapie

 

Was ist unter dem Begriff Stoßwellen zu verstehen?

Stoßwellen sind Druck- oder Schallwellen, die mechanische Durckimpulse auslösen, die sich dann im Körper wellenförmig ausbreiten. Aufgrund der hohen Druckwerte werden Problemfelder direkt angegangen und zu einer Heilung geführt.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen seit dem Jahr 1998 nicht mehr die Kosten für die Extrakorporale Stoßwellentherapie.

Oft sind nur 3 Behandlungen nötig!

Lassen Sie sich über die vielfältigen Möglichkeiten und Effektivität der Extrakorporalen Stoßwellentherapie beraten!

Sprechen Sie uns einfach an! Wir stehen Ihnen gerne mit detaillierten Auskünften zu Verfügung!

Osteoporose

Osteoporose ist eine Krankheit, die gekennzeichnet ist durch eine verminderte Knochenmasse und eine gestörte Mikroarchitektur des Knochengewebes mit der Folge einer erhöhten Knochenbrüchigkeit.

Osteoporose in Zahlen

  • zählt laut WHO zu den zehn häufigsten Krankheiten
  • in Deutschland gibt es 4-6 Mio. Betroffene
  • Frauen erkranken 4 bis 5-mal häufiger als Männer

Symptome und Folgen

  • Dauerschmerzen und beeinträchtigte Beweglichkeit
  • nach Knochenbrüchen – besonders im Bereich des Oberschenkelhalses – oft langwieriges Krankenlager und anschließende Behinderung
  • möglicher Verlust der Selbstständigkeit und soziale Isolation

Achtung! Neue Osteoporoseleitlinien

Meine Praxis ist seit 3 Jahren in Sachsen als Osteoporosezentrum bekannt und anerkannt. Wir verfügen über das neueste System der DXA-Knochendichtemessung in unseren Räumen in Schwarzenberg. Auch in der Zweigpraxis in Auerbach/Erzgeb. Besteht die Möglichkeit die Knochendichte nach der einzig anerkannten DXA-Methode messen zu lassen.

Seit Nov. 2009 existiert eine überarbeitete Leitlinie der Diagnostik und Therapieempfehlungen zur Osteoporose. In meiner Praxis werden diese Leitlinien in Diagnostik und Therapie konsequent umgesetzt, d.h. alle Patienten, die sich zur Frage der Osteoporose bei uns melden, können sicher sein, nach den modernsten und gültigen Leitlinien des Dachverbandes der Osteologen (DVO) behandelt zu werden.

Überprüfen Sie Ihr Osteoporoserisiko anhand der folgenden Risikofaktoren:

  1. Alter (Frauen ab 70, Männer ab 80 Jahre)
  2. Raucher
  3. ein Elternteil erlitt eine Schenkelhalsfraktur
  4. Körpergrößenverlust >4cm
  5. frühe Menopause (vor dem 45 Lebensjahr; auch operativ!)
  6. Wirbelkörperfrakturen
  7. tgl Cortisoneinnahme von mehr als 7,5mg/Tag
  8. Aromatasehemmer-Therapie (Therapie nach BrustCa)
  9. häufige Stürze
  10. Epilepsie
  11. Z.n.Magenteilentfernung
  12. Diabetes mel.
  13. Schilddrüsenerkrankung

(Die Liste ist nicht vollständig, enthält aber die wichtigsten Faktoren)